Sicheres Auftreten im Vertrieb ◊ 10 Tipps - vertriebswiki.com

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Sicheres Auftreten im Vertrieb ◊ 10 Tipps

Sicheres Auftreten – wer möchte das nicht auch haben und wer von uns könnte nicht auch mehr davon gebrauchen? Ein gesundes Selbstvertrauen und selbstsicheres Aufreten ist in unserer Gesellschaft unerlässlich. Jeden Tag wird man neuen Herausforderungen ausgesetzt, man muss sich gegen Konkurrenten durchsetzen und sich in sämtlichen Lebenslagen behaupten. In unserer leistungsorientierten Welt wird Schüchternheit oder ein nicht sicheres Auftreten häufig als Schwäche gewertet. Da stellt sich die Frage, was man machen kann, wenn man nicht gerade ein überzeugter Selbstdarsteller ist. Viele Menschen besitzen zwar eine Menge Know-how, doch sie scheuen sich, Umgang mit anderen Menschen die Ellenbogen auszufahren.

Bist du auch jemand der das eigene Licht gerne unter den Scheffel stellt, dann wird dir dieser Artikel weiter helfen. Dieser Artikel soll dir helfen dein Selbstbewusstsein zu steigern, um dir ein sicheres Auftreten im Alltag zu ermöglichen.

1. Was Sieger auszeichnet

Siegertypen werden oft beneidet. Egal wie schwer eine Situation scheint – Siegertypen scheinen damit ohne Probleme fertig zu werden und legen dabei noch ein sicheres Auftreten an den Tag. Doch was haben sie, was Sie nicht haben. Das eigene Schicksal positiv beeinflussen zu können ist ein wichtiges Merkmal von Menschen, die bereits Krisen überwunden haben. Wer aus einer Opferrolle ausbrechen will, muss diese Zone verlassen und zum Sieger werden. Es ist alles eine Frage des richtigen Selbstvertrauens. Es stimmt zwar, dass es manche Menschen einfacher im Leben haben als andere. Ob jemand souverän, vollen Mut und Zuversicht an eine neue Sache herangeht, ist weitgehend eine Frage der Erziehung.

Wenn man als Kind umsorgt wurde, hat man gewöhnlicherweise eine positive Einstellung zum Leben. Schon von klein auf hat das Kind ein Vertrauen in seine eigene Handlungen entwickelt. Somit schreckt dieser Charaktertyp selbst vor den größten Herausforderungen nicht zurück. Das Bewusstsein, dass man jemanden hat und eine Person auf den man sich bedingungslos verlassen kann, geben sehr viel Kraft. Die Frusttoleranz ist meistens höher, der Durchhaltewille ist stärker und Misserfolge werden schneller weggesteckt. Umso wichtiger ist es darauf zu achten, dass der Nachwuchs die Möglichkeit bekommt, Widerstandsfähigkeit, innere Stärke und Flexibilität zu entwickeln. Darüber hinaus sollte die Erziehung die inneren Stärken fördern.

Wenn dir dieses Schicksal nicht vergönnt war, dann erfährst du in den nachfolgenden Punkten was du gegen die eigene Unsicherheit machen kannst.

2. Kindheitsdämonen finden

Wenn du leicht ins Bockshorn zu jagen bist oder du dir gerne mehr zutrauen würdest, sind das Folgeerscheinungen der Geringschätzung, die man dir als Kind entgegengebracht hat. Die inneren Kindheitsdämonen haben dich fest im Griff. Bevor du beginnst, dich vor ihnen zu beugen, solltest du sie aus deinen Gedanken verbannen, indem du sie erforschst und gegen gute Gedanken austauschst. Die Sicht auf das eigene Ich wird in der Kindheit geprägt. Wenn die Aufmerksamkeit und Zuneigung nicht groß war, kann das beim Kind lebenslange Defizite hervorrufen, die aktiv angegangen werden sollten.

Wenn du auch Glaubenssätze hast, die dich seit der Kindheit quälen und sicheres Auftreten für dich unmöglich machen, kann diese Übung helfen.

Schreibe dir alle Glaubenssätze auf, schneide diese aus und befestige sie an einem Stein. Das kann einem zwar lächerlich vorkommen, aber was hast du zu verlieren? Kannst du dir jetzt vorstellen mit dieser Tasche voller Steinen einkaufen zu gehen oder Sport zu machen? Wahrscheinlich nicht – also schnell weg mit dem Ballast. Suche dir einen ruhigen Ort und schmeiße jeden Stein einzeln im hohen Bogen weg. So wirst du den inneren Ballast los. Du wirst merken, danach wirst du dich leichter fühlen.

3. Unsichere Eltern – Unsichere Kinder

Eltern sind die Vorbilder der Kinder und beeinflussen sie daher sehr stark. Wenn für die Eltern sicheres Auftreten unmöglich ist, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sich dieses Verhalten auf das Kind überträgt. Eltern machen Fehler, allerdings bringt es nichts, ihnen mit dem Schicksal zu grollen. Ein Teil des Erwachsenwerdens ist zu verstehen, dass die Eltern auch nur Menschen sind. Man darf sie nicht nur nach ihrer Rolle als Eltern beurteilen. Wenn der Blick auf die Eltern negativ ist, sieht man in sich selbst einen negativen Teil und lehnt ihn ab. Dadurch fehlt in schwierigen Situationen die eigene Zuversicht. Jeder Mensch besitzt neben seinen Schwächen auch Stärken. Diese hat man ebenfalls von seinen Eltern mitbekommen.

4. Das Versteckspiel mit Emotionen

Wer als Kind seine Emotionen oft herunterschlucken musste, hat auch als Erwachsener Probleme damit seine Emotionen zu zeigen. Viele Menschen legen sich ein Pokerface zu, damit die anderen nicht merken, was man wirklich empfindet. Entwickele Resilienz und stehe zu deinen Emotionen. Nimm aber auch aktiv Einfluss auf sie, indem du deine Gedanken hinterfragst und negative Gedanken bewusst gegen gute Glaubenssätze austauschst.

Dabei helfen Affirmationen, wie du sie auf jedem guten Persönlichkeitsentwicklungsseminar erlernst. Entwickle Sätze und Bewegungen, die du täglich vor dem Spiegel aufsagst und ausführst.

5. Von alten Denkmustern befreien

Der Selbstwert ist für viele Menschen von den eigenen Leistungen abhängig. Dabei vergleichen sich viele mit Personen, die vermeintlich „besser“ als man selbst ist, weil man es so gelernt hat. Die Eltern haben den Sprössling permanent zu Höchstleistungen angetrieben und mit Geschwistern oder Klassenkollegen verglichen. Im Erwachsenenleben versucht man dann immer noch seinen Eltern etwas zu beweisen.

Wenn du als Erwachsener diese anerzogene Norm beibehältst, kann das ziemlich schnell zu Frustrationen führen. So wird ein sicheres Auftreten unmöglich. Es gibt nur eine Möglichkeit, um aus dieser Situation herauszukommen. Du darfst dich nicht an fremden Normen definieren, sondern ausschließlich an dem Wert, den du durch deine Lebendigkeit immer in dir trägst. Du bist mit einem Sinn geschaffen. Erfolg zu haben, bedeutet nicht einen tollen Beruf zu haben oder viel Geld zu besitzen. Wahrer Erfolg bedeutet glücklich und gesund zu sein und seinen Lebenssinn auszuleben.

6. Positiven Blick auf sich selbst

Woher kommen die ständigen Selbstzweifel und der Drang es jedem recht machen zu wollen? Für Selbstbewusstsein und selbstsicheres Auftreten ist es besonders wichtig, seinen Blick nach vorne zu richten. Es hilft dir bestimmt nicht weiter, dein geringes Selbstvertrauen in der Vergangenheit zu suchen. Es geht darum die Initiative zu ergreifen, damit du dein lebenswertes Leben aufbaust.

Der erste, wichtige und größte Schritt ist es sich selbst einzugestehen, dass die gewohnten Verhaltensmuster einem Probleme bereiten. Viele Menschen verdrängen diese Tatsache. Der Schlüssel zum Glück liegt in der Selbstbetrachtung.

7. Sich selbst würdigen

Leider wurde vielen als Kind ausgetrieben, dass man seine Leistungen richtig anerkennt. Man darf nicht zu stolz auf sich selbst sein, man darf kein Angeber sein und so weiter. Bestimmt gibt es Dinge in deinem Leben, auf die du stolz bist. Schreibe dir alles auf, was dir dazu einfällt.

Nimm dir einen Block zur Hand und überlege, was dich auszeichnet. Schreibe mindestens drei Eigenschaften auf, die du an dir magst. Sollte dir keine Eigenschaften einfallen, frage  deine Freunde und Bekannten. Dieser Zettel dient als Trost für schwere Zeiten. Diesen Zettel kannst du in der Wohnung gut sichtbar irgendwo anbringen oder im Geldbeutel mittragen.

8. Wertvolle Erinnerungen

Bestimmt weißt du, wie toll es sein kann, in den Erinnerungen zu kramen. Hierbei kommen oft die schönsten Dinge wieder hoch. In folgender Übung geht es darum, diese Momente zu verwenden, wenn es dir schlecht geht. Erinnerungen legen lange verschüttete Gefühle frei und das wirkt motivierend. Da diese Erinnerungen fest mit den Gefühlen verbunden sind, kann man sie immer wieder hervorrufen, wenn einem danach ist.

Besonders hilfreich ist es, wenn du eine Schachtel mit Objekten aus diesen Wohlfühl-Momenten anlegst. Darin könnten zum Beispiel Siegerurkunden, Muscheln vom letzten Urlaub, alte Fotos der Familie und vieles mehr Platz finden.

9. Persönliches Kunstwerk

Für wen die oben genannte Methode nichts ist, der kann vielleicht diese Möglichkeit probieren. Die Mühe ist es wert und es wird dein sicheres Auftreten stärken. Suche eine Leinwand im für dich richtigen Format. Suche dir aus Zeitungen, Magazinen etc. passende Fotos und Motive und kleben dir eine Collage. Hierbei suche diverse Abbildungen aus, die in deinem Leben eine positive Rolle gespielt haben.

10. Neues Verhalten üben

Es ist das schönste Gefühl der Welt, wenn man über sich selbst herauswächst. Endlich ist man viel selbstbewusster und das sichere Auftreten fällt umso leichter. Doch dieses Geschenk kannst du dir nur selbst schenken. Damit du dieses Ziel erreichst, brauchst du Köpfchen und eine Bereitschaft für Risiko. Das Wichtigste ist nicht nur darüber nachzudenken, sondern zu handeln. Dein zukünftiges Ich wird es dir danken. Sei Immer Ein Gewinner!

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