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Bed├╝rfnis Bedarf Nachfrage -­čöŹ- verstehen und analysieren

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So analysierst du Bed├╝rfnis, Bedarf und Nachfrage richtig!

Du hast im Laufe deiner Berufskarriere bestimmt schon die wirtschaftlichen Begriffe Bed├╝rfnis, Bedarf und Nachfrage geh├Ârt. Vielleicht verwendest du sie auch als Synonyme im Alltag. Jedoch zeichnen diese drei Begrifflichkeiten jeweils unterschiedliche Aspekte aus. Um dir einen ersten Eindruck zu verschaffen, solltest du dir nachfolgende Kurz├╝bersicht genau unter die Lupe nehmen:

Bed├╝rfnis: In der Volkswirtschaft werden Bed├╝rfnisse mit Mangelerscheinungen gleich gesetzt. Diese Erscheinungen werden von uns Menschen permanent versucht zu beheben. Dabei sind die verschiedenen Arten von Bed├╝rfnissen sehr individuell. Aus diesem Grund werden sie auch in unterschiedliche Kategorien unterteilt. Doch sp├Ąter mehr dazu.

Bedarf: Sobald eine Kaufkraft in Erscheinung tritt, werden Bed├╝rfnisse zu einem Bedarf. Aus diesem Grund ist der Bedarf besonders f├╝r Unternehmen jeglicher Branchen so interessant.

Nachfrage: Ist ein Bedarf nach au├čen hin ersichtlich, wird dies als Nachfrage bezeichnet. Somit ist die Nachfrage also im Grunde nichts anderes als ein Kaufvorgang, um ein bestimmtes Bed├╝rfnis zu befriedigen.

Bed├╝rfnisse verstehen ÔÇô So gelingt┬┤s!

Wie bereits erw├Ąhnt entstehen Bed├╝rfnisse aus einer Mangelerscheinung heraus. Gleichzeitig liegt auch der Wunsch nach Beseitigung dieses Mangels vor. Als Basis dienen zum Beispiel W├╝nsche nach Nahrung, Kleidung oder einer Wohnung. In diesem Zusammenhang bilden Schlafen, Essen und auch Trinken f├╝r uns Menschen lebensnotwendige Bed├╝rfnisse. Aus diesem Grund gelten sie als Existenzbed├╝rfnisse.

Des Weiteren gibt es auch andere W├╝nsche. Dies k├Ânnen Besuche im Kino, Konzert oder das Entspannen vor dem abendlichen Fernsehprogramm sein. Aber auch Autos, Reisen, Telefone oder Computer wecken in uns ein Bed├╝rfnis. Da diese Dinge mittlerweile schon als selbstverst├Ąndlich und ein Teil der Kultur angesehen werden, gelten sie als Kulturbed├╝rfnisse. Als Letztes gibt es noch die sogenannten Luxusbed├╝rfnisse. Dies sind luxuri├Âse und entbehrliche G├╝ter, wie Gourmet-Essen, Schmuck oder ein schicker Sportwagen.

Die vorgestellten Bed├╝rfnisse sind aber immer von Mensch zu Mensch verschieden. Aus diesem Grund k├Ânnen sie nur individuell befriedigt werden. Somit werden sie auch als Individualbed├╝rfnis bezeichnet. Kollektivbed├╝rfnisse hingegen beziehen sich auf eine Gruppe oder eine Gemeinschaft. Oftmals kommen Kulturbed├╝rfnisse aus den Bereichen der Sicherheit, Bildung, Gesundheit oder dem Verkehr. Sie beziehen sich zudem auf ein gemeinschaftliches Bed├╝rfnis einer Stadt, Gemeinde oder Klasse.

In der Regel besitzt jeder Mensch eine unterschiedliche Anzahl an Bed├╝rfnissen. Je nach Lebenslage oder pers├Ânlichen Vorlieben kristallisieren sich spezifische Bed├╝rfnisse heraus. Aus diesem Grund sind Bed├╝rfnisse auch f├╝r jeden Menschen mit einer anderen Dringlichkeit versehen. Zudem ver├Ąndern sich die Bed├╝rfnisse einer Person im Laufe ihres Lebens sehr. So k├Ânnen beispielsweise zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt Luxusbed├╝rfnisse zu Kulturbed├╝rfnissen werden.

Wie werden Bed├╝rfnisse eingeteilt?

Bed├╝rfnisse werden im Allgemeinen nach Dringlichkeit, Bereitstellung und Konkretheit eingeteilt. Dabei k├Ânnen immer unterschiedliche Faktoren das individuelle Bed├╝rfnis befriedigen. F├╝r ein besseres Verst├Ąndnis folgen nun die verschiedenen Einteilungen mit den charakterisierenden Beispielen.

Die Einteilung nach Dringlichkeit:

  • lebensnotwendige und wichtige Existenzbed├╝rfnis (Nahrung, Schlaf, Trinken)
  • Wahl- und Entscheidungsbed├╝rfnis
  • Kulturbed├╝rfnis (je nach Kulturkreis unterschiedlich pr├Ągnant)
  • immaterielle Bed├╝rfnis (sozialer Kontakt, Sicherheit, Altersvorsorge etc.)
  • Luxusbed├╝rfnis (je nach Lebenslage ist dies entbehrlich)

Die Einteilung nach Bereitstellung:

  • Individualbed├╝rfnis (Bed├╝rfnis eines Einzelnen und Erf├╝llung durch einen Einzelnen)
  • Kollektivbed├╝rfnis (W├╝nsche und empfundene Notwendigkeit von vielen Personen)
  • Erf├╝llung nur durch eine Gemeinschaft oder Gruppe m├Âglich

Die Einteilung nach Konkretheit:

  • Materielles Bed├╝rfnis (kaufbare Dinge)
  • immaterielles Bed├╝rfnis (nicht kaufbar, wie zum Beispiel Liebe oder Gesundheit)

Was ist ein Bedarf?

Im Allgemeinen ist ein Bedarf ein konkretes und greifbares Verlangen nach etwas, wie zum Beispiel bestimmte G├╝ter. Dieses Verlangen dient im Prinzip f├╝r die Befriedigung der eigenen Bed├╝rfnisse und wird durch Kaufkraft, also Geld erlangt.

Besonders wirtschaftlich gesehen nimmt der Bedarf einen gro├čen Stellenwert ein. Schlie├člich besitzt ja jeder Mensch eine verschieden gro├če Anzahl an unterschiedlichen Bed├╝rfnissen. Damit die Bed├╝rfnisse befriedigt werden k├Ânnen, muss aber grunds├Ątzlich eine bestimmte Reihenfolge vorherrschen.

Als Erstes werden die Existenzbed├╝rfnisse, wie Essen, Schlafen oder Trinken, befriedigt. Um dies zu schaffen, muss ├╝berlegt werden, was genau das Bed├╝rfnis stillen kann. – Ein Bedarf ist geboren. Und dieser Bedarf kann zum Beispiel eine Lasagne oder ein k├╝hles Glas Wasser sein. Voraussetzung zum Stillen von Bed├╝rfnis und Bedarf ist an dieser Stelle allerdings die ausreichende Menge an Geld.

Definition Nachfrage: Gezielt dieses Wissen nutzen!

Sobald ein Bedarf zu einem Entschluss eines Kaufs gef├╝hrt hat, ist eine Nachfrage entstanden. Das Bed├╝rfnis bildet demnach ein bestimmtes Mangelgef├╝hl, der Bedarf die finanziellen Mittel zur Bed├╝rfnisbefriedigung und die Nachfrage den schlussendlichen Kaufwillen.

In Kurzform bedeutet dies:

  • Bed├╝rfnis plus Kaufentschluss bildet einen Bedarf
  • Bedarf plus Kaufentschluss bildet die Nachfrage

Die Maslowsche Bed├╝rfnispyramide im Marketing

Der Zusammenhang von Bed├╝rfnis, Bedarf und Nachfrage ist auch in der maslowschen Bed├╝rfnispyramide festgehalten. Diese Pyramide bildet den Grundstein f├╝r lukrative Marketingstrategien und ist somit unverzichtbar f├╝r den Vertrieb.

Wenn du dein Business auf die n├Ąchste Stufe bringen willst, solltest du somit auch neben den wirtschaftlichen Grundkenntnissen ein Gesp├╝r f├╝r das Marketing in diesem Zusammenhang aneignen. Dies gilt insbesondere f├╝r die Wechselwirkungen der einzelnen Bed├╝rfnisse. Innerhalb der Maslow Pyramide gibt es f├╝nf verschiedene Stufen.

  • erste Stufe bezieht sich auf die Grundbed├╝rfnisse
  • zweite Stufe bezieht sich auf Sicherheitsbed├╝rfnisse
  • dritte Stufe bezieht sich auf soziale Bed├╝rfnisse
  • vierte Stufe bezieht sich auf das ICH-Bed├╝rfnis
  • f├╝nfte Stufe bezieht sich auf die Selbstverwirklichung

All diese Stufen k├Ânnen neben den klassischen Grundwissen auch marketingtechnisch betrachtet werden. Dies m├Âchten wir dir nachfolgend einmal verdeutlichen.

Grundbed├╝rfnisse aus Marketing-Sicht

Innerhalb der Maslowschen Bed├╝rfnispyramide gelten die Grundbed├╝rfnisse als vorrangig und rational. Insbesondere folgende Aspekte z├Ąhlen hierein:

  • Atmung
  • Essen und Trinken
  • Schlaf
  • Sexualit├Ąt

Einen besonderen Stellenwert hat die Sexualit├Ąt in dieser Liste. Ob es sich hierbei wirklich um ein absolutes Grundbed├╝rfnis handelt, wird in vielen Kreisen unterschiedlich diskutiert. Fakt ist aber, dass dieser Punkt gerade marketingtechnisch gewinnbringend eingesetzt werden kann. Im Volksmund spricht man nicht umsonst von ÔÇ×Sex sellsÔÇť. Schlie├člich wollen auch wir Menschen nur eines: Das ├ťberleben unserer eigenen Spezies sichern. Aus diesem Grund funktionieren viele Marketingstrategien, die hierauf fu├čen.

Sicherheitsbed├╝rfnis als Marketing-Magnet

Besonders das Bed├╝rfnis nach Sicherheit ist in uns Menschen tief verankert. Dies kann zum Beispiel eine sichere Versorgung von lebensnotwendigen Mitteln sein. Aus Marketing-Sicht kann das Sicherheitsbed├╝rfnis besonders lukrativ sein.

Denn wir Menschen besitzen einen starken Wunsch nach k├Ârperlicher Unversehrtheit. Dies bedeutet nicht zwangsweise, dass wir keine k├Ârperliche oder seelische Gewalt erleben. Vielmehr ist eine ausreichende Versorgung mit verschiedenen G├╝tern, die unsere Gesundheit unterst├╝tzen, gemeint. Wer dieses Wissen ├╝ber eine ideale Gesundheit und das Sichern des ├ťberlebens mit seinen Produkten optimal einsetzt, der kann sich vielversprechende Erfolge sichern.

Marketing und das Sozial-Bed├╝rfnis

Wir Menschen sind soziale Wesen. Ohne einen ausreichenden sozialen Kontakt, k├Ânnen wir nicht gl├╝cklich und ausgewogen leben. Auch wenn wir in unserer modernen Welt viel Spielraum f├╝r eine individuelle Entfaltung haben, gelten trotzdem noch klare soziale Grenzen innerhalb einer Gemeinschaft. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass du deine Zielgruppe genau analysierst. Welche W├╝nsche, Ziele oder Sorgen liegen zum Beispiel vor? Erst wenn du deine Zielgruppe genau verstehst, kannst du erfolgreiche und lukrative Gesch├Ąftsabschl├╝sse erhalten.

Beispiel: Personen, die keinerlei Fleisch essen werden zu der Gruppe der Vegetarier gez├Ąhlt. Wenn dein Unternehmen sich auf diese Zielgruppe konzentriert, solltest du nicht nur diesen Aspekt in deinem Marketing ber├╝cksichtigen. Auch weitere Interessen, die diese Gruppe teilen, wie zum Beispiel ein gesunder N├Ąhrstoffausgleich, sind wichtig. Auf diese Weise gehst du ideal auf das soziale Bed├╝rfnis und den individuellen Interessen deiner Kunden ein.

Individuelle Bed├╝rfnisse auf dem Marketing-Pr├╝fstand

Die Individualbed├╝rfnisse oder auch ICH-Bed├╝rfnisse beziehen sich im Grunde auf ein bestimmtes Individuum. Charakteristisch sind pers├Ânliche W├╝nsche und eine besondere Verbindung zu anderen Personen. Vor allem aber z├Ąhlen folgende Punkte hierein:

  • Wertsch├Ątzung
  • Wohlbefinden
  • Wohlstand
  • Einfluss
  • Macht

Auch wenn diese Aspekte zun├Ąchst egoistisch erscheinen, so besitzen wir alle diese W├╝nsche in einem bestimmten Ma├č. Allerdings sind wir f├╝r die Bed├╝rfnisbefriedigung in diesem Zusammenhang an andere Menschen gebunden. Eben an andere Personen, die die gleichen Werte und Vorstellungen wie wir besitzen.

Willst du das ICH-Bed├╝rfnis mit einem klugen Marketing f├╝r dich nutzen, ist es wichtig, dass sich die ausgew├Ąhlten Individuen deiner Zielgruppe zu einer festen und lukrativen Gruppe gebildet haben. Schlie├člich n├╝tzt es dir nicht viel, wenn es nur ein oder zwei Menschen gibt, die deine Dienstleistung oder dein Produkt kaufen w├╝rden. Haben sich aber schon mehrere Menschen in einer Gruppe gefunden, die die gleichen Vorstellungen und W├╝nsche haben, verbessern sich deine Chancen sehr.

Marketing gepr├╝ft: Das Bed├╝rfnis nach Selbstverwirklichung

Im Laufe des Lebens wird f├╝r viele Menschen die Selbstverwirklichung ein ganz besonderes Ziel. Denn auch wenn ein Mensch gesund, optimal versorgt und ein solides Mitglied einer Gruppe ist, w├╝nscht er sich noch mehr. Und zwar das Bed├╝rfnis nach einer pers├Ânlichen Entfaltung und einer Perfektionierung von einzelnen Dingen im direkten Umfeld.

Dieser Aspekt ist besonders aus Marketing-Sicht sehr lukrativ. Denn wenn die Zielgruppe in ihrem Leben ein stabiles Umfeld besitzt und sehr gut abgesichert ist, steht sie auch finanziell sehr gut dar. Damit sich aber ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen kann, m├╝ssen grundlegende Kaufmotive vorliegen:

  • rationale Motive (Nutzen, Sinn oder Sparen)
  • emotionale Motive (pers├Ânliche Vorlieben, Ger├╝che, Farben)
  • psychische Motive (Trend-abh├Ąngige und genusss├╝chtige K├Ąufer)

Jeder Mensch hat hierbei unterschiedliche Anspr├╝che, Vorstellungen und W├╝nsche. Eine genaue Beobachtung und Analyse des Marktes kann helfen, um lukrative Nischen zu entdecken. Allerdings kann ein ├╝bertriebenes Marketing auch nachteilig sein. Insbesondere bei einer zu besch├Ânigten Darstellung wird Misstrauen und Unsicherheit geweckt. Aus diesem Grund sollte immer ein Experte das betriebliche Marketing ├╝bernehmen.

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